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Die Juniorprofessur für Arbeitsmarktsoziologie beschäftigt sich mit der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit am Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen Fragen zu den Ursachen und individuellen Konsequenzen von Arbeitslosigkeit und Armut, insbesondere im Übergang von der Schule in das Erwerbsleben und der Rolle aktiver Arbeitsmarktpolitik.  Weitere Themenschwerpunkte sind Berufswahl und Ausbildungsaspirationen .

Die Juniorprofessur hat zwei Standbeine: die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Aus der Kooperation ergeben sich in Forschung und Lehre wichtige Bezüge zu aktuellen Fragestellungen und Daten der Arbeitsmarktforschung.

Im Wintersemester 2022/23 halte ich die Vorlesung "Einführung in die Empirische Sozialforschung (ESF II)" im Bachelor Sozialökonomik und das Projektseminar "(Un-)Glückliche Jugend" im Master Sozialökonomik. Das Masterseminar "Arbeitsmarkt und Haushalt" (freitags von 9.45 - 11.15, FG0.015) wird in...

Die Berufswahl von Männern und Frauen folgt oft eingefahrenen Mustern - ein Grund für Ungleichheiten im späteren Erwerbsleben. Schüler_innen von zwei Schulen in Bayern haben sich im Rahmen des Wettbewerbes YES! Young Economic Summit dem Problem wissenschaftlich gewidmet. Sie wurden dabei von meiner Kollegin Basha Vicari und mir begleitet. In einem Interview im Online-Magazin IAB Forum sprechen wir darüber, wie der YES!-Wettbewerb abläuft und was sowohl die Jugendlichen als auch wir dabei gelernt haben. Interessiert? Lesen Sie hier weiter.

Ich freue mich, dass das Special Issue "Challenges in School-to-Work Transition: Perspectives on Individual, Institutional, and Structural Inequalities" bei der Zeitschrift Social Inclusion erschienen ist, das ich gemeinsam mit Veronika Wöhrer (Universität Wien) als Gastherausgeberinnen initiiert und begleitet habe. Hier finden Sie alle Forschungsartikel im Überblick (Open Access). Die Beiträge im Special Issue adressieren die Herausforderungen im Übergang Schule - Beruf in Deutschland und Österreich und die damit verbundenen Facetten sozialer Ungleichheit.

In einer Studie, die nun in der Zeitschrift European Sociological Review erschienen ist, untersuche ich mit Nicolas Morgenroth und Nils Teichler Geschlechterunterschiede in der kausalen Wirkung von befristeten Arbeitsverträgen auf die affektive Arbeitsplatzunsicherheit in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass ein befristeter Arbeitsvertrag die Wahrscheinlichkeit großer Arbeitsplatzsorgen im Vergleich zu einem unbefristeten Vertrag verdoppelt. Frauen sind über alle Haushaltstypen hinweg durch befristete Verträge wesentlich stärker verunsichert als Männer. Lesen Sie hier weiter.

"Warum Klischeedenken Frauen-Karrieren am Bau erschwert", so berichtete u.a. die Süddeutschen Zeitung am 28.10.2021. Mit einer Journalisten der dpa sprach ich darüber, warum Frauen in Bauberufen immer noch selten sind - im den Ausbildungsberufen mehr noch als im Studium. Hier geht es zum Beitrag.