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Die Juniorprofessur für Arbeitsmarktsoziologie beschäftigt sich mit der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit am Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen Fragen zu den Ursachen und individuellen Konsequenzen von Arbeitslosigkeit und Armut, insbesondere im Übergang von der Schule in das Erwerbsleben und der Rolle aktiver Arbeitsmarktpolitik.  Weitere Themenschwerpunkte sind Berufswahl und Ausbildungsaspirationen .

Die Juniorprofessur hat zwei Standbeine: die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. Aus der Kooperation ergeben sich in Forschung und Lehre wichtige Bezüge zu aktuellen Fragestellungen und Daten der Arbeitsmarktforschung.

In einer Studie, die nun in der Zeitschrift European Sociological Review erschienen ist, untersuche ich mit Nicolas Morgenroth und Nils Teichler Geschlechterunterschiede in der kausalen Wirkung von befristeten Arbeitsverträgen auf die affektive Arbeitsplatzunsicherheit in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass ein befristeter Arbeitsvertrag die Wahrscheinlichkeit großer Arbeitsplatzsorgen im Vergleich zu einem unbefristeten Vertrag verdoppelt. Frauen sind über alle Haushaltstypen hinweg durch befristete Verträge wesentlich stärker verunsichert als Männer. Lesen Sie hier weiter.

"Warum Klischeedenken Frauen-Karrieren am Bau erschwert", so berichtete u.a. die Süddeutschen Zeitung am 28.10.2021. Mit einer Journalisten der dpa sprach ich darüber, warum Frauen in Bauberufen immer noch selten sind - im den Ausbildungsberufen mehr noch als im Studium. Hier geht es zum Beitrag.